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Leistungen 2018-04-12T14:41:21+00:00

Leistungen unserer Praxis im Detail

In unserer Praxis bieten wir ein breit gefächertes Spektrum an Leistungen an. Dabei ist es uns wichtig, Sie umfassend zu informieren und zu beraten. Verschaffen Sie sich in Ruhe einen Überblick über unser Leistungsangebot und wenden Sie sich bei Fragen gerne persönlich an uns.

Magenspiegelung

Endoskopische Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm.

Wird durch­ge­führt zur Abklä­rung von Ober­bauch­be­schwer­den, bei Sod­bren­nen und Schluck­be­schwer­den.

Für die Unter­su­chung muß der Pati­ent nüch­tern sein. Nor­ma­ler­wei­se wird der Rachen für die Unter­su­chung mit einem Xylo­cain-Spray betäubt. Auf Wunsch kann die Unter­su­chung aber auch mit einer Kurz­nar­ko­se (Pro­po­fol) durch­ge­führt wer­den. Dann darf der Pati­ent an die­sem Tag nicht selbst Auto­fah­ren.

Darmspiegelung

Endoskopische Untersuchung des Dickdarmes.

Sie ist indi­ziert zur Abklä­rung von Bauch­be­schwer­den, Durch­fäl­len und Blut im Stuhl. Bei der Unter­su­chung kön­nen Gewebs­pro­ben genom­men wer­den oder Poly­pen mit einer Elek­tro­sch­lin­ge abge­tra­gen wer­den.

Ab dem 55. Lebens­jahr ist eine Vor­sor­ge­darm­spie­ge­lung emp­foh­len. Denn das Darm­krebs­ri­si­ko nimmt zu, wenn wir älter wer­den. Durch die­se Unter­su­chung ist es zum ers­ten mal gelun­gen, das Auf­tre­ten von Darm­krebs zu ver­min­dern. Heu­te wer­den zur Kolo­sko­pie häu­fig hoch auf­lö­sen­de Endo­sko­pe in HD-Qua­li­tät ver­wen­det.

Für die Unter­su­chung ist es wich­tig, dass der Darm gut gespült ist. Dazu muß am Vor­tag eine ent­spre­chen­de Rei­ni­gungs­lö­sung getrun­ken wer­den.

Die Unter­su­chung wird in aller Regel unter Sedie­rung mit Pro­po­fol durch­ge­führt. Daher kann der Pati­ent nicht mit dem Auto fah­ren.

Ultraschalluntersuchung

Sonographische Untersuchungen der Bauchorgane werden heute zur Abklärung bei Leberkrankheiten, Erkrankungen der Galle und der Bauchspeicheldrüse durchgeführt.

Mit moder­nen Ultras­schall­ge­rä­ten las­sen sich auch Blut­ge­fäs­se, z.B. in der Leber, unter­su­chen. Wei­ter­hin kann die Unter­su­chung bei ent­zünd­li­chen Darm­pro­zes­sen nütz­lich sein.

Funktionsdiagnostik bei Verdauungsstörungen

Hier werden vor allem Unverträglichkeiten gegen Zuckerstoffe in der Ernährung, wie Milchzucker (Laktose) oder Fruchtzucker (Fruktose) nachgewiesen.

Es han­delt sich um so genann­te Atem­tests, die nach Trin­ken der Test­sub­stanz, die in Tee gelöst wird, durch­ge­führt wer­den. Die­se Tests wer­den zum Bei­spiel bei chro­ni­schen Durch­fäl­len und Bauch­be­schwer­den durch­ge­führt.

Abklärung und Behandlungen von Leberkrankheiten

Bei vielen Menschen werden heute (mit durch verbesserte Labordiagnostik) Störungen der Leberfunktion (z.B. erhöhte Leberwerte, Gelbsucht) entdeckt.

Die Ursa­che von Leber­er­kran­kun­gen kön­nen Medi­ka­men­te, Alko­hol, Viren, Stoff­wech­sel­krank­hei­ten, Auto­im­mun­krank­hei­ten (Stö­rung der köper­ei­ge­nen Abwehr) sein. Die­se kön­nen harm­los ver­lau­fen, oder aber auch zu erheb­li­chen Stö­run­gen der Leber­funk­ti­on füh­ren (z.B. Leber­zir­rho­se). Daher ist es wich­tig, die Erkran­kung früh­zei­tig und rich­tig zu dia­gnos­ti­zie­ren, um sie dann, wenn mög­lich, zu behan­deln.

Diagnostik und Therapie der Virushepatitis B und C

Ein zunehmendes Problem stellen die chronische Virushepatitis B und C dar.

Die Erkran­kung ver­läuft oft schlei­chend, ohne dass die Betrof­fe­nen etwas bemer­ken. Die Dia­gno­se kann über Blut­un­ter­su­chun­gen fest­ge­stellt wer­den. Unbe­han­delt kann die Erkran­kung bei einem Teil der Erkrank­ten zu einer ernst­haf­ten Leber­schä­di­gung, wie einer Leber­zir­rho­se aber auch zu einem spä­te­ren Leber­krebs füh­ren.

Die chro­ni­sche Hepa­ti­tis B kann bis heut noch nicht geheilt wer­den. Aber es ste­hen poten­te Mit­tel zur Ver­fü­gung, wel­che die Virus­re­pli­ka­ti­on (Ver­meh­rung) hem­men. Die­se sind Ent­e­ca­vir (Bara­clu­de) und Teno­fo­vir (Viread). Die­se Medi­ka­men­te müs­sen, wenn ein­mal begon­nen, täg­lich und über einen län­ge­ren Zeit­raum (Jah­re) ein­ge­nom­men wer­den.

Im Gegen­satz zur Virus­he­pa­ti­tis B kann die chro­ni­sche Virus­he­pa­ti­tis C heu­te geheilt wer­den. In den letz­ten 4 Jah­ren hat sich die The­ra­pie grund­le­gend gewan­delt. Stan­den frü­her nur Inter­fe­ron-basier­te The­ra­pi­en zur Ver­fü­gung, mit meist nur schwa­chem bis mäßi­gem Erfolg, so wur­den jetzt direkt anti­vi­ral angrei­fen­de Mit­tel (DAA) ent­wi­ckelt, die in Kom­bi­na­ti­on eine Erfolgs­ra­te von nahe­zu 100% haben, bei güns­ti­gen Vor­aus­set­zun­gen. Die Medi­ka­men­te sind sehr teu­er, die The­ra­pie benö­tigt aller­dings meist nur 8–12 Wochen. 

Therapie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Hierzu zählen Erkrankungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn und andere entzündliche Darmerkrankungen.

Das Bild die­ser Krank­hei­ten ist gekenn­zeich­net von Bauch­schmer­zen, Durch­fäl­len (teil­wei­se blu­tig), Gewichts­ab­nah­me und häu­fig Eisen­man­gel. Die Erkran­kun­gen beglei­ten die Pati­en­ten häu­fig ein Leben lang und typi­scher wei­se in Form von aku­ten Schü­ben und stum­men Pha­sen (Remis­sio­nen).

Eine lebens­lan­ge The­ra­pie ist daher meist erfor­der­lich, auch um Kom­pli­ka­tio­nen zu ver­mei­den. Es ist daher erfor­der­lich mit den Pati­en­ten , immer wie­der die the­ra­peu­ti­schen Mög­lich­kei­ten und Optio­nen zu bespre­chen.

Alte bekann­te Medi­ka­men­te sind Kor­ti­son, Mesa­la­zin und der Immun­mo­du­la­tor Aza­thio­prin. Durch die Ein­füh­rung der Bio­lo­gi­ca hat sich das The­ra­pie­spek­trum deut­lich erwei­tert. So ist die The­ra­pie mit anti-TNF-Anti­kör­pern Infli­xi­mab (Remi­ca­de und Bio­si­mi­lars), Ada­limi­mab (Humira)und Goli­mum­ab (Sim­po­ni) inzwi­schen schon Stan­dard. Dane­ben wur­de der darms­elek­ti­ve Inte­gren-Anti­kör­per Vedo­li­zumab (Ent­y­vio) ein­ge­führt, und seit neu­es­tem der anti -Inter­leu­kin 12, anti-Inter­leu­kin-23 Anti­kör­per Uste­kin­um­ab (Stel­a­ra). Wei­te­re Med­ka­men­te wer­den in den nächs­ten Jah­ren noch fol­gen.

Wei­ter­hin arbei­te ich mit kom­pe­ten­ten Endo­sko­pie­zen­tren und chir­ur­gi­schen Zen­tren zusam­men.

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